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Systemische Aufstellungen eröffnen einen kraftvollen Zugang zu den tieferen Ebenen unseres (Er-) Lebens.
Sie ermöglichen es, verborgene Dynamiken sichtbar zu machen und alte Wunden in heilende Bewegungen zu verwandeln. In dieser Arbeit verbinden wir systemische Aufstellungsarbeit mit einer gestalttherapeutischen Haltung: präsent, erfahrungsorientiert und ressourcenfokussiert.
Wenn Sie persönliche Lebensthemen und -herausforderungen auf neue Weise betrachten wollen und / oder Ihre therapeutische Arbeit vertiefen möchten, sind Sie herzlich willkommen.
Was sind Familienaufstellungen?
Gestalt-Systemische Familienaufstellungen machen Beziehungsdynamiken sichtbar, die häufig unbewusst wirken. Dabei werden familiäre, berufliche oder innere Systeme mithilfe von Stellvertreter*innen im Raum dargestellt. Dadurch können Muster, Konflikte und Bindungen erfahrbar werden, die im Alltag oft verborgen bleiben.
Die Methode wurde ursprünglich durch die systemische Familientherapie bekannt und wird heute in unterschiedlichen Kontexten eingesetzt – etwa in Beratung, Coaching, Psychotherapie, Persönlichkeitsentwicklung oder Organisationsarbeit.
Wir verbinden die systemische Perspektive mit einer gestalttherapeutischen Haltung. Im Mittelpunkt stehen dabei Präsenz, Wahrnehmung, Kontakt und die unmittelbare Erfahrung im Hier und Jetzt. Die Arbeit erfolgt weniger über Analyse oder Interpretation, sondern über unmittelbares Erleben, Resonanz und körperliche Wahrnehmung. Dadurch entstehen oft neue Perspektiven, die über rein kognitives Verstehen hinausgehen.
Wobei können Familienaufstellungen unterstützen?
Aufstellungen können helfen, festgefahrene Dynamiken besser zu verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Häufige Themen sind:
Ablauf des Wochenendes
Das Wochenende findet in einer geschützten Gruppensituation statt. Jede Aufstellung beginnt mit einem klärenden Gespräch, in dem das Anliegen gemeinsam betrachtet wird. Anschließend wird das jeweilige System mithilfe von Stellvertreter*innen räumlich dargestellt. Die entstehenden Prozesse werden achtsam begleitet und integriert.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der sogenannten stellvertretenden Wahrnehmung. Teilnehmende erleben dabei häufig überraschend präzise Resonanzen auf Dynamiken innerhalb eines Systems. Dies ermöglicht einen direkten Zugang zu emotionalen und relationalen Prozessen. Die Teilnahme ist auf unterschiedliche Weise möglich: Mit einem eigenen Anliegen, als Stellvertreter*in oder in beobachtender Rolle. Auch ohne eigenes Thema kann die Teilnahme wertvolle persönliche und fachliche Impulse eröffnen. Auf Wunsch sind begleitende Einzelgespräche zur Vor- oder Nachbereitung möglich.
Die Verbindung von Gestalttherapie und systemischer Aufstellungsarbeit schafft dabei einen Rahmen, der sowohl persönliche Entwicklung als auch professionelle Kompetenzerweiterung unterstützt.
Für wen sind die Wochenenden geeignet?
Die Aufstellungswochenenden eignen sich insbesondere für:
Weitere Informationen und Anmeldung:
higw.de